#TDE2017 ... auch wenn man manchmal den Eindruck hat, dass einige Menschen dieses historisches Ereignis gar nicht mehr schätzen können. Ich will jedenfalls keine Mauer mehr...

3. Oktober 2017 Für mich ist es eindeutig: Der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung war ein Glücksfall: für Deutschland, für Berlin, für Lichtenrade und auch für mich.

Dass es immer nicht nur alles toll ist, ist auch wahr. Aber in diesem Fall kann ich die Nörgler und Zweifler gar nicht verstehen, weil der Gewinn tausendmal mehr wiegt. Wir Lichtenrader können nach Brandenburg laufen, mit dem Fahrrad den ehemaligen Grenzstreifen erobern und mal eben so zur Ostsee nach Rügen und Usedom fahren. Wenn das kein Gewinn ist, weiß ich nicht, was ein Gewinn sein soll. Ein Gedenkstein am Dorfteich erinnert an die Wiedervereinigung.

Jetzt ist die Wiedervereinigung schon 27 Jahre her. Vor über 28 Jahren ist die Mauer gefallen. Ich war leider zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung gerade nicht in Berlin. So habe ich die zentralen Feierlichkeiten nur im Fernsehen „erlebt“…


Auch dort, wo sich Lichtenrade und Mahlow treffen, wurde damals gefeiert. Der Fotograf Fred Baumgart hat mir ein schönes Foto vom Feuerwerk zur Verfügung gestellt.


Vor zwei Jahren hieß es in PaperPress „Lichtenrade - Dort, wo Berlin aufhört“ oder in der Berliner Zeitung hieß es: „Bis zur Wiedervereinigung lebten die Lichtenrader in einer Enklave hinter der Mauer.“ (dies schrieb „von Heh“ am 22.3.1996 in der Berliner Zeitung in seinen Tippeltipps von der „Entdeckungstour durch das südliche Lichtenrade Spaziergang zwischen Preußen und Bayern“ u.a.). Je nach Sichtweise, war Lichtenrade vor oder hinter der Mauer. Jedenfalls waren die Lichtenrader schon immer ein ganz besonderes Völkchen. Fast wie ein kleines gallisches Dorf. Nur hat das „Dorf“ über 50.000 Einwohner.

Im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung und der "friedlichen Revolution" fällt mir der Begriff Dankbarkeit ein.
Thomas Moser


Diese Karte hat Doris Herrmann bekommen.

Auch ein "Produkt" der Wiedervereinigung: Die S-Bahn fährt weiter...

Das Mauerdenkmal an der B 96