20. April 2017 Für den „Kinder- und Jugendclub Barnetstraße“ war es ein schöner Tag! Die beiden Vorsitzenden vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V. (UNL), Volker Mönch und Thomas Schmidt, haben Jugendstadtrat Oliver Schworck für die Lichtenrader Kinder- und Jugendeinrichtung einen Scheck über 500 Euro überreicht.
Dort, wo sich sonst täglich viele Kinder und Jugendliche treffen, haben sich zur Scheckübergabe neben den Vertretern der Lichtenrader Unternehmen auch Jugendstadtrat Oliver Schworck und Vertreterinnen und Vertreter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendeinrichtung verabredet. Die Kinder und Jugendlichen waren zu der Zeit noch in der Schule.
500scheckuebergabe UNL KJCBarnetstr Lichtenrade 2
Foto v.lks.n.re.: Mitarbeiterin im Kinderclub Jutta Schmoll, Volker Mönch (1. Vorsitzender vom UNL), Jugendstadtrat Oliver Schworck, Sozialraumkoordinator Johannes Moser, Mitarbeiter Franz Richter, Merima Hartwig (Sozialraumkoordinatorin mit dem Schwerpunkt Flüchtlinge), Mitarbeiterin Ann Heinrich und den 2. Vorsitzenden vom UNL Thomas Schmidt.
Die Freude über den unverhofften Geldsegen war bei den Beschenkten groß, zumal das gesamte Geld für die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung eingesetzt werden soll. Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck sagte zu der Spende: „Ich habe mich richtig gefreut und bin dem Unternehmer-Netzwerk sehr dankbar, dass die Lichtenrader Unternehmer die Jugendarbeit in ihrem Kiez unterstützen.“
Die Spende kommt aus den Überschüssen von zwei erfolgreichen Veranstaltungen, die das UNL mit finanzieller Unterstützung des „Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße“ auf die Beine gestellt hat. Für die beiden Vorsitzenden vom UNL, Volker Mönch und Thomas Schmidt, und für die Mitglieder des Netzwerkes gehört es zu den unternehmerischen Pflichten, auch Gutes zu tun. „Wer als Unternehmer gesellschaftliche Prozesse mitgestaltet, muss -wenn möglich- der Gesellschaft helfen, wenn der Staat das nicht oder nur ungenügend leisten kann“, bringt Volker Mönch die gute Tat auf den Punkt.
Bei den zwei Veranstaltungen, die gemeinsam das Plus erbrachten, handelte es sich im letzten Jahr um das Taschenlampenkonzert am 8. Oktober und um das Adventssingen am 8. Dezember. Beide Veranstaltungshöhepunkte vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade waren nicht nur von den Besucherzahlen her ein großer Erfolg. Unter dem Strich blieb noch Geld übrig. Die eine Hälfte des verbleibenden Überschusses wurde jetzt an den Kinder- und Jugendclub übergeben. Hier ist die kurzfristige Umsetzung von besonderen Wünschen vorgesehen. Zum einen soll der Bereich zum Chillen im KinderClub in der ersten Etage attraktiv gestaltet werden und im Jugendclub sollen Handy-Ladestationen installiert werden, worauf die Jugendlichen schon lange warten.
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Der 2. Vorsitzende vom Unternehmer-Netzwerk Thomas Schmidt betont: „Unsere Mitglieder fühlen sich hier in Lichtenrade wohl. Wir möchten, dass das auch für die gilt, die nicht so sehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“ Allerdings, so betonen beide Vertreter des UNL, könne man nicht überall dort helfen, wo es eigentlich notwendig wäre. Dazu sind die Finanzlöcher auch im Berliner Vergleich gut aufgestellten Lichtenrade an zu vielen Stellen zu groß. Stadtrat Oliver Schworck freute sich darüber, dass die Aktivitäten und finanziellen Unterstützungen des „Aktiven Zentrums Lichtenrade“, zusammen mit den Unternehmeraktivitäten, so Lichtenrade gleich zweimal zu Gute kamen. Die Unternehmervertreter nahmen die Scheckübergabe zum Anlass, sich einen Eindruck von den Aktivitäten zu verschaffen. Konkret machten sie das Angebot, dass sie mit Auszubildenden die Einrichtung besuchen wollen. So kann den Einrichtungsbesuchern von anderen jungen Menschen ein erster Eindruck von der Arbeitswelt vermittelt werden. Dies könnte dann ein erster ganz praktischer Schritt zur Vernetzung sein.
Der Einrichtungsleiter Matthias Stöhr wird sich nach seinem Urlaub freuen, dass mit der Scheckübergabe auch erste Kontakte geknüpft wurden. Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade hat durch die kürzliche Eröffnung des Familienzentrums Lichtenrade und durch die Vernetzung von vielen Beteiligten nochmal mehr Fahrt aufgenommen. Der Kinder- und Jugendclub Barnetstraße stellt über zwei Etagen viele offene Angebote zur Verfügung.

Text und Fotos: Thomas Moser

Ergänzende Informationen:

Kinder- und Jugendclub Barnetstraße mit einer breiten Angebotspalette

Der Kinder- und Jugendclub Barnetstraße ist eine Freizeiteinrichtung für Kinder von 6 bis 12 und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Der Club hat seine Heimat im Gemeinschaftshaus Lichtenrade und wird vom Bezirksamt Tempelhof- Schöneberg getragen. Neben zahlreichen Freizeitangeboten wie Töpfern, Werken, Kochen, Nähen, Sport u.a.  bietet der Club auch Hausaufgabenhilfe, Beratungen zum Thema Schule und Beruf und ist Ansprechpartner für die großen und kleinen Sorgen Lichtenrader Kinder und Jugendlicher.

http://www.kjc-barnetstrasse.de

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade

Netzwerker sind erfolgreicher!

Dass UNL hat aktuell rund 60 Mitglieder, wurde 2010 aus der Taufe gehoben und ist seit 2013 ein eingetragener Verein. An den monatlich stattfindenden Netzwerk-Treffen nehmen bis zu 40 Unternehmer teil. Sie profitieren von den Erfahrungen und Kontakten anderer und tragen dazu bei, Lichtenrader Firmen und Unternehmen zu verknüpfen und zu stärken. Das Netzwerk arbeitet in diversen lokalen Gremien und Institutionen mit. Unter anderem beim Aktiven Zentrum Bahnhofstraße und der Händler-initiative.

Neben dem reinen „Netzwerken“ bietet das UNL aber auch  ganz konkrete Vorteile: Mitglieder werden kostenlos mit einem Grundeintrag in der Website gelistet. Wer dort auffälliger agieren möchte, kann einen kostengünstigen Individualeintrag buchen. Mitglieder mit Personalbedarf können die kostenlose Jobbörse auf der UNL-Website nutzen und zu Sonderkonditionen auf den Netzwerk-Seiten im „Lichtenrader Magazin“ werben.

http://www.un-lichtenrade.de

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Bei den Aktiven Zentren werden ausgewählte Fördergebiete über Jahre von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gefördert. Das Städtebauförderprogramm Aktive Zentren setzt seit dem Start 2008 wichtige Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung ausgewählter Geschäftsstraßen. Die Zentren sollen als Mittelpunkte der Stadtteile entwickelt werden.

In der Lichtenrader Bahnhofstraße soll die Aufenthaltsqualität im gesamten Gebiet erhöht werden und die Verkehrssituation verbessert werden. Im Vorfeld fanden Leitbilddiskussionen statt und es wurde ein Integriertes städtebauliches Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entwickelt.

https://az-lichtenrade.de